Stadtspaziergänge

Immer mittwochs 18:00 Uhr
Wir bitten Sie, sich möglichst spätestens drei Tage vor der Veranstaltung unter folgender E-Mail-Adresse anzumelden FVKG@web.de (Förderverein Kunstgeschichte). Bezahlen Sie vor Ort an den Referenten. Auch Rückfragen machen Sie bitte per Mail an die gleiche Adresse. Sie können also auch spontan zu den jeweiligen Veranstaltungen kommen. Was die Veranstaltungen kosten steht bei der jeweiligen Ankündigung.

 

Mitglieder des Fördervereins

10€

Nicht-Mitglieder des Fördervereins

15€

Studierende

kostenfrei

03.07.19
Karlshöhe: auf den Spuren der Villa Gustav Siegles,
Dietrich Heißenbüttel

Heute ein Park mit schöner Aussicht, befand sich die Karlshöhe um 1900 überwiegend im Besitz des steinreichen Unternehmers Gustav Siegle. Auch wenn die riesige Villa – eigentlich schon ein Palast – nicht mehr zu sehen ist, finden sich Siegles Spuren noch immer an verschiedenen Stellen auf dem Gelände.

Treffpunkt: 18 Uhr, Karlshöhe, Eingang Reinsburgstr. 43

26.06.19
Schauwerk Sindelfingen,
Frau Knorr

Seit 2010 haben der inzwischen verstorbene Unternehmer Peter Schaufler und seine Frau Christiane Schaufler-Münch ihre Kunstsammlung in einem neuen Gebäude auf dem Firmengelände der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf 6000 Quadratmetern sind im Wechsel Teile der mehr als 3500 Werke umfassenden Kunstsammlung zu sehen, derzeit Fotografie und noch bis 30. Juni unter dem Titel „Heimvorteil“ deutsche Kunst und eine Videoinstallation von Nadja Verena Marcin

Treffpunkt18 Uhr, Schauwerk Sindelfingen, Eschenbrünnlestr. 15/1 oder spätestens 17.45 Uhr S-Bahn-Haltestelle Goldberg


Foto: Frank Kleinbach

 

Foto: Frank Kleinbach

 

26.06.19
Schauwerk Sindelfingen,
Frau Knorr

Seit 2010 haben der inzwischen verstorbene Unternehmer Peter Schaufler und seine Frau Christiane Schaufler-Münch ihre Kunstsammlung in einem neuen Gebäude auf dem Firmengelände der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf 6000 Quadratmetern sind im Wechsel Teile der mehr als 3500 Werke umfassenden Kunstsammlung zu sehen, derzeit Fotografie und noch bis 30. Juni unter dem Titel „Heimvorteil“ deutsche Kunst und eine Videoinstallation von Nadja Verena Marcin

Treffpunkt18 Uhr, Schauwerk Sindelfingen, Eschenbrünnlestr. 15/1 oder spätestens 17.45 Uhr S-Bahn-Haltestelle Goldberg

 

Foto: Rose Hajdu

19.06.19
Schlossplatz und Schlossgarten,
Alfons Elfgang + Rosemarie Münzenmayer

Schlossplatz und Oberer Schlossgarten zeugen als bedeutsame historische Freiräume im Zentrum Stuttgarts von der repräsentativen Verortung eines ästhetisch-sozial motivierten Gestaltungswillens ihrer Erbauer, wie sich an den hierarchischen Ordnungsformen und der baulichen Qualität ihres Umfeldes zeigt. Die symbolisch reiche Ausstattung des Schlossplatzes – eine tradierte Form höfisch-bürgerlicher Kommunikations-Kultur – vermittelt sozial-politische Absichten, Botschaften einer vergangenen Zeit. Der Rundgang folgt diesen Spuren: dem Zeitenwandel und den mit ihm einhergehenden Änderungen in Nutzung, Wertschätzung und Substanzverlust und zeigt Aspekte der Bewertung des Erhaltenen auf.

Treffpunkt: 18 Uhr, Planie, Eingang Altes Schloss

10.07.19
Von der Villa zum Einfamilienhaus: Villen am Bismarckturm von Paul Bonatz und
Paul Schmitthenner
,
Dietrich Heißenbüttel

Zwischen Bonatzweg und Bismarckturm findet sich ein einzigartiges Ensemble teils mehr repräsentativer, teils eher schlichter Landhäuser der 1920er-Jahre. Erbaut von Paul Bonatz und Paul Schmitthenner für einige der führenden Fabrikanten Stuttgarts wie Porsche und Roser – und Bonatz selbst – zeigt sich an ihnen nicht nur der Gestaltungswille ihrer Architekten, sondern auch ein allmählicher Übergang vom Repräsentativen zum Beiläufigen, von der Villa zum schwäbischen Einfamilienhaus.

Treffpunkt: 18 Uhr, Feuerbacher Weg/Ecke Bonatzweg

Foto: Rose Hajdu

Foto: Rose Hajdu

10.07.19
Von der Villa zum Einfamilienhaus: Villen am Bismarckturm von Paul Bonatz und
Paul Schmitthenner
,
Dietrich Heißenbüttel

Zwischen Bonatzweg und Bismarckturm findet sich ein einzigartiges Ensemble teils mehr repräsentativer, teils eher schlichter Landhäuser der 1920er-Jahre. Erbaut von Paul Bonatz und Paul Schmitthenner für einige der führenden Fabrikanten Stuttgarts wie Porsche und Roser – und Bonatz selbst – zeigt sich an ihnen nicht nur der Gestaltungswille ihrer Architekten, sondern auch ein allmählicher Übergang vom Repräsentativen zum Beiläufigen, von der Villa zum schwäbischen Einfamilienhaus.

Treffpunkt: 18 Uhr, Feuerbacher Weg/Ecke Bonatzweg

05.06.19
Villa Moser / Leibfriedscher Garten,
Dietrich Heißenbüttel

1875 ließ der Schokoladenfabrikant Eduard Otto Moser, genannt Bonboles-Moser, nach dem Vorbild der Villa Berg eine repräsentative Villa errichten. Im Krieg zerstört, stand das Areal, nach dem Nachbesitzer Leibfriedscher Garten genannt, leer, bis dort im Zuge der IGA 93 mehrere Kunstwerke entstanden, darunter das 2018 vom Garten- und Friedhofsamt gerodete „Sanctuarium“ von Herman de Vries und eine begehbare Installation von Hans Dieter Schaal durch die Überreste der Villa.

Treffpunkt: 18 Uhr, Unterer Eingang Leibfriedscher Garten, bei Nordbahnhof-/Löwentorstr., U Löwentor

Foto: Joachim E. Röttgers

Foto: Joachim E. Röttgers

05.06.19
Villa Moser / Leibfriedscher Garten,
Dietrich Heißenbüttel

1875 ließ der Schokoladenfabrikant Eduard Otto Moser, genannt Bonboles-Moser, nach dem Vorbild der Villa Berg eine repräsentative Villa errichten. Im Krieg zerstört, stand das Areal, nach dem Nachbesitzer Leibfriedscher Garten genannt, leer, bis dort im Zuge der IGA 93 mehrere Kunstwerke entstanden, darunter das 2018 vom Garten- und Friedhofsamt gerodete „Sanctuarium“ von Herman de Vries und eine begehbare Installation von Hans Dieter Schaal durch die Überreste der Villa.

Treffpunkt: 18 Uhr, Unterer Eingang Leibfriedscher Garten, bei Nordbahnhof-/Löwentorstr., U Löwentor

15.05.19
Villa Berg
,
Dietrich Heißenbüttel

1845 bis 1853 von Friedrich Leins für das Kronprinzenpaar Karl und Olga erbaut, ist die Villa Berg das Urbild der Villenarchitektur in Stuttgart und darüber hinaus. Was waren die Vorbilder? Wie sah die Villa ursprünglich aus, die, im Zweiten Weltkrieg ausgebrannt, vom Süddeutschen Rundfunk umgebaut wurde? Wie ist der aktuelle Stand der Rückgewinnung von Villa und Park, nachdem die Stadt 2014 die Villa wieder erworben hat?

Treffpunkt: 18 Uhr, Oberer Eingang zum Park,
Sickstraße/Ecke Ostendstraße

22.05.19
Höhenpark Killesberg
,
Maria Christina Zopff

Der Höhenpark Killesberg feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Im Laufe dieser Zeit haben sich dort eine Reihe künstlerischer und bauplastischer Arbeiten angesammelt. Ihrem Kontext und ihrer Bedeutung nachzuspüren ist Ziel des kunsthistorisch geführten Rundgangs. Thematisiert werden dabei die Anfänge des Höhenparks im Jahr 1939, seine Wiederherstellung 1950 sowie seine Weiterentwicklung im Rahmen von Bundesgarten-Schauen, IGA und Messewegzug bis in die Gegenwart hinein.

Treffpunkt: 18 Uhr, Oberer Eingang zum Park, U Killesberg

Foto: Michael Latz

Foto: Michael Latz

22.05.19
Höhenpark Killesberg
,
Maria Christina Zopff

Der Höhenpark Killesberg feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Im Laufe dieser Zeit haben sich dort eine Reihe künstlerischer und bauplastischer Arbeiten angesammelt. Ihrem Kontext und ihrer Bedeutung nachzuspüren, ist Ziel des kunsthistorisch geführten Rundgangs. Thematisiert werden dabei die Anfänge des Höhenparks im Jahr 1939, seine Wiederherstellung 1950 sowie seine Weiterentwicklung im Rahmen von Bundesgartenschauen, IGA und Messewegzug bis in die Gegenwart hinein.

Treffpunkt: 18 Uhr, Oberer Eingang zum Park, U Killesberg

Foto: K. D. Bush

29.05.19
Wartberg / Memorial Garden (Michael Singer),
M.C. Zopff + Dietrich Heißenbüttel

Vor 26 Jahren erlebte das Wartberggelände, ein vormals halbverwildertes Kleingartenareal, sein Outcome zur IGA-Attraktion. Denn mit sechs von insgesamt zehn Kunststationen avancierte es zum künstlerischen Brennpunkt der IGA 1993. Nach einem kurzen Streifzug durch deren Relikte steht der in Sanierung befindliche „Memorial Garden“ als Werk des US-amerikanischen Künstlers Michael Singer im Fokus der Führung und gibt Einblick in Aufbau und Bedeutung der Anlage.

Treffpunkt: 18 Uhr, Oberer Eingang zum Park, U Killesberg

Villen und Parks

 

Die Spuren führen nach Rom, in die Industriegeschichte, bis zu zeitgenössischen Künstlern aus den USA. Für die Stadtspaziergänge im Sommersemester 2019 hat sich der Förderverein des Instituts für Kunstgeschichte das Thema Villen und Parks vorgenommen. Oftmals vernachlässigt, bergen sie wahre Schätze der Kulturgeschichte, die zeigen können, dass und wie Stuttgart schon immer mit der weiteren Welt verbunden war. Über Gartenkunst und Architekturgeschichte hinaus geht es dabei auch um zahlreiche Kunstwerke.

 

 

 

15.5. Villa Berg, Dietrich Heißenbüttel

 

Treffpunkt: 18 Uhr, Oberer Eingang zum Park, Sickstraße/Ecke Ostendstraße

 

22.5. Höhenpark Killesberg, Maria Christina Zopff

 

Treffpunkt: 18 Uhr, Oberer Eingang zum Park, U Killesberg

 

29.5. Wartberg / Memorial Garden (Michael Singer), M.C. Zopff + Dietrich Heißenbüttel

 

Treffpunkt: 18 Uhr, Oberer Eingang zum Park, U Killesberg

 

5.6. Villa Moser / Leibfriedscher Garten, Dietrich Heißenbüttel

 

Treffpunkt: 18 Uhr, Unterer Eingang Leibfriedscher Garten, bei Nordbahnhof-/Löwentorstr., U Löwentor

 

19.6.  Schlossplatz und Schlossgarten, Alfons Elfgang + Rosemarie Münzenmayer

 

Treffpunkt: 18 Uhr, Planie, Eingang Altes Schloss

 

26.6. Schauwerk Sindelfingen, Frau Knorr

 

Treffpunkt: 8 Uhr, Schauwerk Sindelfingen, Eschenbrünnlestr. 15/1 oder spätestens 17.45 Uhr S-Bahn-Haltestelle Goldberg

 

3.7. Karlshöhe: auf den Spuren der Villa Gustav Siegles, Dietrich Heißenbüttel

 

Treffpunkt: 18 Uhr, Karlshöhe, Eingang Reinsburgstr. 43

 

10.7. Von der Villa zum Einfamilienhaus: Villen am Bismarckturm von Paul Bonatz und Paul Schmitthenner, Dietrich Heißenbüttel

 

Treffpunkt: 18 Uhr, Feuerbacher Weg/Ecke Bonatzweg